Zeit in Deutschland
Jahreskalender
Letzte Aktualisierung
11.03.20

Spielberichte

2. Mannschaft

Kreisklasse A, Saison 2019/2020, 9.Runde am 08.03.2020
(Bericht von Dr. R. Baar)

Knapper Sieg der Spielgemeinschaft über Bad Steben
Das Corona-Virus hat auch Einfluß auf das Schachgeschehen im Kreis Hof! So konnten die Bad Stebener zum letzten Mannschaftskampf in der A-Klasse mit nur sieben Spielern antreten, da ein Spieler fraglichen Kontakt zu einem Coronapatienten hatte.
Obwohl es für beide Vereine um nichts mehr ging, entwickelten sich lebhafte und spannende Partien. Martin Stralka nahm nach kurzer Spielzeit das Remisangebot seines Gegner Bernd Haberzettel in ausgeglichener Stellung an. Auch der Helmbrechtser Altmeister Georg Festel willigte in die Punkteteilung mit Dominik Dröge ein. Am Spitzenbrett saßen sich Dr. Reinhard Baar und Jürgen Franz gegenüber.
Der Pressecker Spieler versuchte in einem ausgeglichenen Endspiel noch einige Fallen, die Jürgen Franz jedoch allesamt neutralisierte. Somit ergab sich auch hier ein leistungsgerechtes Remis.
In kurzer Folge willigten sowohl Thomas Friedrich mit Alexander Dröge als auch Roland Wirth mit Tobias Feigel in die Punkzeteilung ein. Beim Stande von 3 : 2 für die Spielgemeinschaft Helmbrechts/Lehsten/Presseck mußte also die Entscheidung in den beiden letzten Partien fallen. Und tatsächlich gelang es dem Bad Stebener Ulrich Wolfrum mit einem Turmopfer die bereits wackelige Königsstellung von Klaus Dick zu sprengen und mit einem Mattangriff zum 3,5 : 3,5 auszugleichen.
Am 2. Brett hatte jedoch Torsten Jahn eine Qualität mehr als sein Gegner Helmut Bullemer. Mit Druckspiel und zusätzlicher Zeitnot seines Gegners konnte er den entscheidenden Siegpunkt erringen. Das Endresultat lautet somit 4,5 : 3,5 für die Spielgemeinschaft.
Durch diesen Sieg erreichte die Spielgemeinschaft in Ihrer ersten gemeinsamen Saison einen hervorragenden Tabellenplatz 3, da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich gewertet wird. Absteiger aus der Kreisklasse A sind damit der SK Stammbach und der SK Marktleugast.

Kreisklasse A, Saison 2019/2020, 8.Runde am 23.02.2020
(Bericht von A. Dohlus)

Beiderseits verdientes Remis im Nachbarschaftsduell
Am Sonntag hatte der Schachklub Marktleugast die Spielgemeinschaft Helmbrechts/Lehsten/Presseck zu Gast. Während Marktleugast als Schlusslicht der Tabelle jeden Punkt benötigte, war die Spielgemeinschaft mit 6:6 Punkten souverän im Mittelfeld der Tabelle.
Von Anfang an zeigte sich, dass keiner von Beiden Geschenke verteilen wollte. An Brett 5 hieß das Duell Hans Hübner gegen Jürgen Kolditz. Beide spielten in der Eröffnung souveränen und ließen dem Gegner keine Chance einen Angriff zu starten. So war die recht schnelle Punkteteilung die logische Folge. In der Begegnung an Brett 2 zwischen Heinz Laubenzeltner und Thorsten Jahn versuchte Laubenzeltner gegen seinen Gegner eine aggressive Eröffnungsvariante und riskierte einen zweischneidigen Bauerngewinn. Jahn nutze mit gewohnt gekonntem Angriffsspiel seinen Entwicklungsvorteil konsequent aus, so dass Laubenzeltner vor der Endscheidung stand, entweder die Dame hergeben zu müssen oder von seinem Gegner mattgesetzt zu werden. Dadurch gelang es Jahn die Spielgemeinschaft erstmals in Führung zu bringen.
In den Partien an Brett 7 zwischen Michael Laubenzeltner und Klaus-Peter Dick und an Brett 6 zwischen Markus Suttner und Roland Wirth konnte schließlich auch keiner der Kontrahenden die Stellung zu seinem Vorteil wenden, so dass die beiden Partien letztlich Remis endeten.
An Brett 8 nutzte Lukas Sauermann einen Fehler seines Gegners Martin Stralka konsequent aus, so dass er eine Qualität gewinnen konnte. Diesen Vorteil ließ er sich auch im Endspiel nicht nehmen und konnte so zum 2,5:2,5 ausgleichen.
In der Begegnung an Brett 2 zwischen Gerhard Schmidt und Tobias Hohenberger konnte Hohenberger schnell eine Unachtsamkeit von Schmidt zum Gewinn eines Springers nutzen und trotz harter Gegenwehr seitens Schmidt souverän den Punkt erzielen.
An Brett 4 maßen sich Oswald Purucker und Georg Festel miteinander. Purucker konnte zwar im Mittelspiel einen Bauern gewinnen, aber Festel zeigte seine ganze Erfahrung und tauschte die Figuren soweit ab, dass er mit seinem verbliebenen Springer den Mehrbauern Puruckers so blockieren konnte, dass auch diese Partie Remis endete.
In der letzten noch laufenden Partie hatte es an Brett 1 Hans-Kurt Hohenberger mit Alexander Dohlus zu tun. Beiden war der gegenseitige Respekt voreinander deutlich anzumerken, so dass die Partie lange Zeit ausgeglichen verlief. In dem endstandenen Damenendspiel gelang es Hohenberger schließlich, durch die bessere Bauernstruktur das Blatt zu seinen Gunsten zu wenden. Dohlus versuchte zwar noch mittels seiner Dame ein Dauerschach zu erreichen, musste aber schließlich nach 5 Stunden Spielzeit aufgeben.

Mit diesem Remis haben sich die Marktleugaster alle Chancen auf den direkten Klassenerhalt bewahrt. Allerdings muss man nun am letzten Spieltag gegen Kulmbach gewinnen und auf eine Niederlage von Stammbach gegen Kirchenlamitz hoffen. Die Spielgemeinschaft Helmbrechts/Lehsten/Presseck kann hingegen ganz entspannt in das Duell gegen Bad Steben gehen. Sie steht mit 7:7 Punkten auf Platz fünf der Tabelle und hat selbst bei einer Niederlage Platz 6 sicher.


2. Mannschaft

Kreisklasse A, Saison 2019/2020, 7.Runde am 09.02.2020
(Bericht von A. Dohlus)

SG Helmbrechts/Lehsten/Presseck lässt Stammbach keine Chance
Am Sonntag hatte die Spielgemeinschaft Helmbrechts/Lehsten/Presseck den Schachklub Stammbach zu Gast. Vor dem Spiel lagen beide Mannschaften punktgleich auf den Tabellenplätzen sechs und sieben.

An Brett acht hatte es Klaus-Peter Dick mit dem Stammbacher Hans Aenderl zu tun. Dick setzte mit Weiß seinen Gegner von Anfang an unter Druck und konnte so nicht nur die Rochade seines Gegners verhindert, so dass dessen König in der Brettmitte und damit leichter angreifbar, bleiben musste, sondern auch schnell die Bauernstellung von Aenderl zerstören. Der Stammbacher konnte dadurch ein Schachgebot nur mit einem Figurenopfer abwehren und einige Züge später konnte Dick einen Bauern zur Dame umwandeln. Die nun folgende Mattkombination war für den erfahrenen Lehstner nur Formsache, so dass schon wenige Züge später die Partie beendet war.
Am zweiten Brett hatte es der Mannschaftsführer Alexander Dohlus mit Marco Petzet zu tun. Dohlus nutze die passive Spielweise seines Gegners konsequent aus und konnte mit einem Abzugsschach schnell eine Figur gewinnen. Als er später noch einen Turm für einen Springer gewann, war die Partie quasi entschieden. Petzet versuchte sich noch einige Züge zu wehren, musste dann aber seine Niederlage eingestehen.
Roland Wirth hatte es an Brett sieben mit Karl-Max Gräbner zu tun. Wirth baute mit den schwarzen Steinen eine sichere Stellung auf, so dass Gräbner keine Möglichkeiten hatte diese anzugreifen. Nach dem Abtausch eines Großteils der Figuren stand Wirth leicht besser, konnte aber auch keinen entscheidenden Vorteil erzielen und nahm daher das Remisangebot von Gräbner an.
Jürgen Kolditz hatte es an Brett fünf mit Tilo Blüchel zu tun. Der Stammbacher Blüchel konnte zwar aus der französischen Eröffnung einen Stellungsvorteil erzielen, wusste aber nicht, wie er diesen nutzen sollte. So einigten sich beide auf Remis.
An Brett drei hatte es Thorsten Jahn mit dem Stammbacher Routinier Lutz Salzmann zu tun. Jahn reagierte auf die von Salzmann gewählte Er&oouml;ffnung mit einem aggressiven Angriff mit Schwarz. Er stellte eine Mattdrohung auf, die nur durch ein Figurenopfer Salzmanns zu parieren gewesen wäre. Allerdings übersah der Stammbacher diese Drohung und versuchte seinerseits einen Turm von Jahn zu erobern. Wie ein Blitzschlag aus heiterem Himmel kam es dann für ihn, als Jahn ihn dann Schachmatt setzte. Mit dieser 4:1 Führung war der Wettkampf bereits zugunsten der Spielgemeinschaft so gut wie entschieden.
An Brett eins versuchte der Stammbacher Wolfgang Emminger die Stellung seines Gegners Dr. Reinhard Baar anzugreifen und opferte hierfür insgesamt drei Bauern. Baar zeigte sich jedoch von dem Angriff unbeeindruckt und tauschte alle Figuren ab, so dass sich Emminger, nun ohne jegliche Möglichkeit Material zurück zu gewinnen, geschlagen geben musste.
An Brett vier hatte es Georg Festel mit dem Stammbacher Mannschaftsführer Karl Wirth zu tun. Festel wählte mit den weißen Figuren eine ruhig aussehende Aufstellung. Es gelang ihm dann aber das Spiel sehr zu verschärfen und er opferte für einen Angriff einen Turm gegen einen Läufer und zwei Bauern des Stammbachers. In der Folge geriet Wirth durch die schwierige Stellung in arge Zeitnot. Festel zeigte seine ganze Routine und drückte immer weiter gegen die Königsstellung von Wirth. Es gelang ihm seine Bauern so nach vorne zu bringen, dass der Stammbacher eigentlich einen Turm für einen Bauern hergeben musste. Was Wirth allerdings übersah war, dass er zwar seinen Turm retten konnte, aber dadurch Festel ihn Mattsetzen konnte. Festel sah diese Chance natürlich und so erhöhte er den Spielstand auf 6:1.
In der letzten noch laufenden Partie zwischen Thomas Friedrich auf Seiten der Spielgemeinschaft und seinem Stammbacher Gegner Jürgen Mikulasch war die Zeitvorteil klar auf Seiten des Stammbachers. Friedrich hatte zwar im Mittelspiel mit eine klug geplanten Angriff zwei Bauern gewinnen können, allerdings hatte er für die Planung seines Angriffs sehr viel Bedenkzeit verbraucht und war daher in Zeitnot geraten. Diesen Mangel an Bedenkzeit konnte Mikulasch ausnutzen, um einen der Bauern wieder zu gewinnen. Friedrich schaffte es schließlich die Zeitkontrolle im vierzigsten Zug zu absolvieren und in ein Endspiel mit je einem Turm und fünf gegen vier Bauern abzuwickeln. Da dieses zu Gewinnen, trotz des Materialvorteils, keine Selbstverständlichkeit ist und wegen den bereits entschiedenen Begegnungen einigten sich die Beiden dann auf Remis.

Durch diesen Sieg steht die Spielgemeinschaft mit nun 6:6 Punkten auf Platz fünf und dürfte damit vor den beiden abschließenden Begegnungen gegen den Schachklub Marktleugast (23.02.2020) und den Schachfreunden Bad Steben (08.03.2020) nicht nur die Abstiegsgefahr gebannt haben, sondern aufgrund des geringen Abstand nach oben, nur drei Punkten auf Platz zwei, ist sogar noch eine bessere Platzierung möglich.


2. Mannschaft

Kreisklasse A, Saison 2019/2020, 6.Runde am 12.01.2020
(Bericht von A. Dohlus)

Am Sonntag war die Spielgemeinschaft Helmbrechts/Lehsten/Presseck bei der 3. Mannschaft des TSV Bindlach zu Gast. Die Ausgangslage vor diesem Duell war sehr eindeutig. Bindlach war verlustpunktfrei souveräner Tabellenführer, die Spielgemeinschaft stand mit 3:5 Punkten auf dem vorletzen Tabellenplatz.

An Brett eins hatte es Dr. Reinhard Baar mit dem Bindlacher Prof. Dr. Werner Pesch zu tun. Pesch war in jungen Jahren bereits deutscher Nationalspieler im Schach. Baar zeigte sich aber keineswegs beeindruckt von der Erfahrung seines Gegners und wählte bewusst eine selten gespielte Eröffnung. Beide Spieler blieben in der Folge fehlerfrei, so dass es plötzlich der Bindlacher Pesch war, der die Stärke seines Gegners anerkennen musste und Remis anbot. Dies wurde von Baar dann auch angenommen. Kurze Zeit später konnte Norbert Rausch an Brett fünf gegen Heinz Thiem die Spielgemeinschaft sogar in Führung bringen. Er griff mutig die Königsstellung seines Gegners mit seinen Springern an und konnte so einen entscheidenden Materialvorteil erzielen.
An Brett sechs einigte sich dann Roland Wirth mit dem Bindlacher Matthias Link nach kurzer Zeit in ausgeglichener Stellung ebenfalls auf Remis.
Kurze Zeit später gab es dann allerdings den ersten Dämpfer für die Frankenwälder. An Brett zwei hatte es Alexander Dohlus mit dem starken Nachwuchsspieler Simon Grömer zu tun. Der Bindlacher, der bisher alle Partien in der Liga gewonnen hatte, spielte sehr präzise und konnte so einige kleinere Ungenauigkeiten von Dohlus sofort zu einem Stellungsvorteil ausnutzen und setzte die Königsstellung von Dohlus unter Druck. Als dieser schließlich eine Figur hergeben musste, war die Partie zu Gunsten von Grömer entschieden.
An Brett vier hatte es Thorsten Jahn mit dem Bindlacher Mannschaftsführer Doktor Serge Schäfers zu tun. Nachdem Jahn bei einem Abtausch einen Zug weiter rechnete als sein Gegner konnte er einen Springer gewinnen. Mit dieser Mehrfigur setzte er weiter auf Angriff und so gelang es ihm schließlich die Dame seines Gegners für einen seiner Springer zu erobern. Schäfers gab hierauf sofort auf und die Spielgemeinschaft war mit 3:2 in Führung.
An Brett acht hatte es Martin Stralka mit Matthias Wolf zu tun. Stralka spielte mit den schwarzen Steinen sehr konzentriert. Leider entschied er sich dann, als er einen von zwei Bauern gewinnen konnte, für den Falschen. In der Folge musste er eine Figur hergeben. Diesen Vorteil nutzte der Bindlacher dann, um die Partie für sich zu sichern.
Klaus-Peter Dick hatte es an Brett sieben mit Gerhard Deinlein zu tun. Dick griff beherzt seinen Gegner an und konnte einen Turm für einen Springer gewinnen. Leider überzog er dann die Stellung und so gelang es Deinlein einige Bauern zu gewinnen, so dass der Qualitätsvorteil mehr als ausgeglichen war. In der Folge konnte der Bindlacher dann, nach überstandener Zeitnot, die Partie für sich entscheiden. Somit war Bindlach mit 4:3 in Führung und ein Remis in der letzten noch laufenden Partie hätte den Bindlachern zu Mannschaftssieg gereicht.
Tobias Hohenberger hatte gegen Thorsten Petzold an Brett 3 eine komplizierte Stellung auf dem Brett. Petzold versuchte im Endspiel mit je einer Dame und einem Läufer auf beiden Seiten mit Hilfe eines Opfers zweier Bauern sich Platz zu verschaffen, um mit seiner Dame ein Dauerschach und damit ein Remis zu erreichen. Hohenberger zeigte jedoch die größere Übersicht und schaffte es seine Figuren so platzieren, dass keine weiteren Schachs von Petzold mehr möglich waren. Stattdessen konnte Hohenberger einen Angriff auf den König des Bindlachers starten, der in einer hervorragenden Mattkombination endete. Somit war das Endergebnis von 4:4 perfekt.

Dieser verdiente Punktgewinn ist ein sehr gutes Resultat für die Spielgemeinschaft und gleichzeitig konnte man sich von Platz acht auf 6 verbessern.
In den drei abschließenden Begegnungen gegen Stammbach, Marktleugast und Bad Steben will man weitere Zähler holen, um einen souveränen Mittelfeldplatz zu erreichen.


2. Mannschaft

Kreisklasse A, Saison 2019/2020, 5.Runde am 01.12.2019
(Bericht von A. Dohlus)

SG Helmbrechts/Lehsten/Presseck mit erneuter knapper Niederlage.
Am Sonntag hatte die Spielgemeinschaft Helmbrechts/Lehsten/Presseck die zweite Mannschaft des TSV Kirchenlaibach zu Gast. Die Begegnung startete aus Sicht der Gastgeber hervorragend. Die Kirchenlaibacher konnten nur sieben Spieler aufbieten und so lag die Spielgemeinschaft sofort mit 1:0 durch den kampflosen Sieg von Martin Stralka in Front. Kirchenlaibach galt zu Saisonbeginn als einer der Topfavoriten der Liga und so war es nicht verwunderlich, dass die übrigen Partien alle sehr eng waren.
Roland Wirth hatte es an Brett sechs mit Eugen Jahnke zu tun. In einer komplizierten Stellung im Mittelspiel einigten sich beide schließlich auf Remis. Thorsten Jahn hatte es, an Brett drei, mit dem langjährigen Bezirksligaspieler Gerd Lederer zu tun. Dieser zeigte seine ganze Klasse und setzte Jahn von Beginn an mit Weiß unter Druck. Schließlich blieb Jahn nichts übrig, als die Partie aufzugeben.
Einige Zeit später musste an Brett zwei auch Alexander Dohlus gegen Walter Weiß die Segel streichen. Weiß hatte den Angriff des Presseckers abgewehrt und konnte nach konsequentem Figurenabtausch, seine zwei Freibauern entscheidend einsetzen.
An Brett eins gelang es Dr. Reinhard Baar seinen Gegner Andrei Andres mit einer ungewöhnlich Eröffnungsvariante zu langem Nachdenken zu zwingen. Beide Seiten fanden jedoch jeweils die richtigen Antworten auf die Drohungen des Gegners, so dass die Punkteteilung die logische Folge war.
Klaus-Peter Dick bewies an Brett sieben gegen Kurt Gierth seine ganze Übersicht und konnte einen Turm gewinnen. Diesen großen Materialvorteil setzte Dick gekonnt um und so musste der Kichenlaibacher Gierth aufgeben. Allerdings hatten die Gäste in den beiden noch laufenden Partien schon die Vorteile auf ihrer Seite.
An Brett vier versuchte Georg Festel seine ganz Erfahrung gegen Mirko Fuchs aufzubieten. Allerdings nutzte Fuchs konsequent jeden kleinen Fehler seines Gegners aus und konnte so die Partie zu seinen Gunsten entscheiden. So lag Kirchenlaibach bereits mit 4:3 in Führung.
In der letzten noch laufenden Partie versuchte Norbert Rausch gegen Friedhart Gähler mit einem Materialnachteil von zwei Bauern gegen einen Läufer noch das Unmögliche. Schließlich musste Rausch jedoch erkennen, dass diese Partie für ihn nicht mehr zu gewinnen war und er nahm das Remisangebot seines Gegners zum 3,5 : 4,5 Endstand an.
Nach der letzten Partie des Jahres liegt die Spielgemeinschaft nun mit 3:5 Mannschaftspunkten zwar nur auf dem achten Platz der Kreisklasse A, aber wenn man bedenkt, das zwischen Platz vier und acht nur zwei Punkte liegen, sieht mann wie ausgeglichen diese Klasse besetzt ist und das oft nur Kleinigkeiten entscheiden.


2. Mannschaft

Kreisklasse A, Saison 2019/2020, 4.Runde am 17.11.2019
(Bericht von A. Dohlus)

SG Helmbrechts/Lehsten/Presseck muss sich dem Spitzenreiter knapp geschlagen geben. Am Sonntag musste die Spielgemeinschaft Helmbrechts/Lehsten/Presseck beim bisherigen Spitzenreiter der Kreisklasse A, den Schachfreunden Kirchenlamitz 2, antreten. Es zeigte sich von Anfang an, dass sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber standen. Tobias Hohenberger und Hans-Gottfried Gäbler einigten sich rasch an Brett 3 in ausgeglichener Stellung auf Remis nachdem keiner der beiden Chancen auf einen Sieg sah.
Ebenso einigten sich Thomas Friedrich und Andreas Wittich schnell auf eine Punkteteilung. Kurze Zeit später übersah Norbert Rausch gegen Hartmut Weidmann einen Angriff auf seinen Läufer und musste nach Figurenverlust aufgeben.
Klaus-Peter Dick startete gegen Siegfried Kornitzky einen Angriff auf dessen Königsstellung, aber übersah eine Springergabel seines Gegners, so dass auch er eine Figur verlor und aufgeben musste. Kirchenlamitz lag somit schnell mit 3:1 in Führung.
Dr. Reinhard Baar zeigte an Brett 1 gegen Wolfgang Gnichtel wieder einmal seine ganze Klasse. Er überraschte seinen Gegner mit einer seltenen Eröffnungsvariante, so dass dieser sehr viel Bedenkzeit verbrauchte und schnell in Zeitnot geriet. Gnichtel versuchte noch mit dem Opfer eines Springers gegen zwei Bauern Baars die Partie am Laufen zu halten, allerdings fand der Pressecker zur Überraschung seines Gegners eine zweizügige Mattkombination, so dass der erste volle Punkt an diesem Tag für die Spielgemeinschaft eingefahren war.
Jürgen Kolditz behielt im Bauernendspiel, trotz eines gefährlichen Freibauern seines Gegners Christoph Dütz, die Übersicht, so dass dem Kirchenlamitzer nur die Wahl blieb Kolditz entweder Patt zu setzen oder den Verlust der Partie zu riskieren. Somit endete auch diese Partie mit einem leistungsgerechten Remis. Aus den beiden verbleibenden Partien musste die Spielgemeinschaft nun 1,5 Punkte holen, um ein 4:4 zu erreichen.
Alexander Dohlus hatte es an Brett 2 im Duell der beiden Mannschaftsführer mit Jonas Holoubek zu tun. Dohlus gelang es mit Schwarz seinen Gegner auf einer offenen Linie unter Druck zu setzen. Lange fand der Kirchenlamitzer auf alle Angriffsversuche von Dohlus eine Antwort. Erst durch ein Bauernopfer konnte der Pressecker seinen Gegner ins Wanken bringen und als er dann die gegnerische Dame gewinnen konnte, war die Partie entschieden.
An Brett 4 sah es lange Zeit so aus, als ob Altmeister Georg Festel gegen Stephan Paulack mindestens ein Remis erreichen konnte. Beim Versuch einen Freibauern zur Umwandlung zu bringen, riskierte Festel es einen Turm für einen Läufer zu opfern. Leider aus Sicht der Spielgemeinschaft fand Paulack die richtige Antwort auf den Angriff Festels und so musste dieser sich aufgrund des Materialnachteils geschlagen geben.
Durch diese 4,5:3,5 Auswärtsniederlage steht die Spielgemeinschaft mit 3:3 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Am nächsten Spieltag, dem 01.12. steht mit dem TSV Kirchenlaibach 2 gleich der nächste Topfavorit der Kreisklasse als Gegner vor der Spielgemeinschaft.


2. Mannschaft

Kreisklasse A, Saison 2019/2020, 3.Runde am 13.10.2019
(Bericht von N. Rausch)

Im ersten Heimspiel dieser Saison galt die Spielgemeinschaft gegen die zweite Mannschaft des SK Kulmbach zwar im Vorfeld als Favorit, musste aber ersatzgeschwächt (ohne ihre Stammbretter 2,3 und 4) antreten und Kulmbach lieferte an diesem Tag einen verbissenen Fight. So nahm dieser Wettkampf einen wohl eher unerwarteten Verlauf und endete mit einem für Kulmbach absolut verdienten 4:4 Unentschieden.

Thomas Friedrich geriet an Brett 5 gegen den ehemaligen Kulmbacher Spitzenspieler Roland Worschech in Nachteil und musste frühzeitig die Segel streichen, w√§hrend sich an Brett 2 Georg Festel und Alfred Wolf auf Augenhöhe begegneten und sich in ausgeglichener Stellung auf ein Remis einigten.
Ein tolles Ergebnis erreichte das Kulmbacher Nachwuchstalent Lucia Neef-Steffens an Brett 3, indem sie Jürgen Kolditz, nach einem von ihm begangenen Fehler, einen halben Punkt abtrotzte. Auch für Roland Wirth reichte es gegen Alvin Krämer nur zu einem Unentschieden.
Während Martin Stralka an Brett 8 gegen Erwin Zellner nach einigen Ungenauigkeiten in Nachteil geriet und den Kampf aufgeben musste, gelang es Norbert Rausch an Brett 4 dem 2.Youngster der Kulmbacher (Dominik Kunte) im Verlauf der Partie eine Figur abzunehmen und den Punkt sicher einzufahren.
Die heutige Spitzenpaarung zwischen Dr. Reinhard Baar und Torsten Matthes endete nach zähem Kampf in einem Endspiel mit gleichem Material auf beiden Seiten (Springer und Bauern) ebenfalls mit einer Punkteteilung. So war es diesmal Klaus-Peter Dick an Brett 7 vorbehalten seine Gegnerin Heike Mauermann im Mittelspiel zu überspielen und den 4.Punkt zum Endstand zu erringen.


2. Mannschaft

Kreisklasse A, Saison 2019/2020, 1.Runde
(Bericht von A. Dohlus)

Neugegründete Spielgemeinschaft Helmbrechts/Lehsten/Presseck beginnt Saison erfolgreich

Auch im Schachsport sind aktuell Spieler dringend gesucht. Daher haben sich aufgrund des Spielermangels in den einzelnen Vereinen der SK Lehsten, der SK Presseck, sowie die zweite Mannschaft des SK Helmbrechts dazu entschieden, in einer Spielgemeinschaft die aktuelle Saison in der Kreisklasse A zu bestreiten.

Am 15.09.2019 musste die Spielgemeinschaft zum Saisonauftakt bei dem Nachbarverein SC Schwarzenbach antreten. Klaus-Peter Dick konnte seinen jungen Gegner Marc Seidel früh unter Druck setzen und ihn mit konsequentem, druckvollen Angriffsspiel schnell mattsetzen.
Thomas Friedrich und Torsten Drescher neutralisierten die jeweiligen Angriffe und so war die Einigung auf eine Punkteteilung die logische Folge. Thorsten Jahn ergriff mit Schwarz schnell gegen Michael Spörl die Initiative und hatte eine erfolgversprechende Angriffsposition. Aber es gelang dem Schwarzenbacher Spörl, einen überraschenden Gegenangriff zu starten und so Jahn zu bezwingen.
Aber schon kurze Zeit später stellte Norbert Rausch die Führung der SG durch seinen Sieg gegen Heinz Schmidt wieder her.
Günter Jahn zeigte mit Weiss gegen Reinhard Fischer eine sehr aggressive Spielweise. Allerdings fand der Schwarzenbacher Fischer immer wieder die korrekten Antworten und so war die Punkteteilung der beiden die logische Folge. Roland Wirth bewies in einem Turmendspiel sein ganzes Können und zwang seinen Gegner Jürgen Priemer schliesslich zur Aufgabe. Somit führte die Spielgemeinschaft bereits mit 4:2.
Den entscheidenden Siegpunkt zu holen, blieb dem Routinier Georg Festel vorbehalten. Er konnte den Angriff seines Gegners Dieter Baderschneider geschickt auskontern und zwang seinen Gegner dazu, die Dame für einen Turm herzugeben. Nun sah der Schwarzenbacher keine Chance mehr und gab auf.
In der letzten, noch laufenden Partie an Brett 1, zwischen Alexander Dohlus und Prof. Dr. Michael Seidel, war zuerst Dohlus deutlich im Vorteil, ehe er im Angriff eine Figur opferte und die richtige Fortsetzung übersah, so dass Seidel nun auf Gewinn stand. Doch auch dieser fand nicht die richtige Fortsetzung, so dass Dohlus seinen Materialnachteil wettmachen konnte und ein Remis verdächtiges Damenendspiel abwickeln konnte. Hier bewies aber der Schwarzenbacher Spitzenspieler seine ganze Klasse und konnte mit Geduld die Partie doch noch für sich entscheiden.

Durch diesen 5:3 Erfolg startete die Spielgemeinschaft erfolgreich in die neue Saison und liegt damit nach dem
1. Spieltag auf Rang 3 der A-Klasse Hof/Bayreuth/Kulmbach. In Runde 2 ist man spielfrei und der nächste Gegner ist am 13.10.2019 die zweite Mannschaft des SK Kulmbach.



Zum Seitenanfang